Kinder- und Jugendangeln

Kinder- und Jugendangeln

Erfolgreicher Anglernachwuchs

Kinder bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres dürfen bei einem erwachsenen Fischereischeininhaber „mitangeln“.

Das heißt: Alle Vorgänge des Angelns, die von Kindern unter 10 Jahren beherrscht werden können, sind den Kindern unter unmittelbarer Aufsicht und Einwirkung von erwachsenen Fischereischeininhabern im Sinne einer Unterstützung bei der Ausübung des Fischfangs grundsätzlich erlaubt. Dazu kann auch das Halten einer Angelrute im Einwirkungsbereich des Fischereischeininhabers gehören. Ausgenommen von den genannten Tätigkeiten sind die tierschutzrelevanten Vorgänge beim Angeln, insbesondere das Abhaken und Töten von Fischen. Die begleitenden erwachsenen Fischereischeininhaber tragen die Verantwortung für die Einhaltung der Beschränkungen des Angelns mit Kindern.

 

Kinder und Jugendliche, die das 10. aber noch nicht das 16. Lebensjahr vollendet haben, dürfen die Fischerei mit einem Jugendfischereischein ausüben. Dies jedoch nur in Begleitung eines Fischereischeininhabers (der übrigens nicht volljährig sein muss). Zur Erteilung eines Jugendfischereischeines ist keine Fischerprüfung notwendig.


Mit einem Jugendfischereischein darf der Jugendliche nur bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres fischen. Danach sind das Ablegen der Fischerprüfung sowie ein gültiger Fischereischein notwendig.

Kinder und Jugendliche (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres) erhalten mit den Jugendjahres-Fischereierlaubnisverträgen einen 50prozentigen Rabatt auf die Jahres-Angellizenzen von Henne-, Sorpe-, Möhne, Lister- und Biggesee. Auch die Kombischeine sind für Jugendliche mit dieser Ermäßigung erhältlich.