Eingeschränkte Nutzung der Bootszufahrten

Foto: F. Reichenberger

Aufgrund der diesjährigen langanhaltenden Trockenheit sind die Wasserstände in den Sauerland-Seen auf einem historisch niedrigen Niveau. Grund dafür ist die hohe Beanspruchung der Stauseen für die gesetzlich vorgeschriebene Mindestwasserführung in der Ruhr: Um die Versorgung von 4,6 Millionen Menschen mit Trink- und Brauchwasser jederzeit sicherzustellen, geben die Seen derzeit ein Vielfaches dessen ab, was ihnen zufließt.


Am Möhnesee beispielsweise hat dies dazu geführt, dass der Stauinhalt momentan nur noch bei rd. 35 Prozent vom Vollstau des Sees liegt. Der Gesamt-Füllungsgrad der acht Sauerland-Seen beträgt aktuell noch 45 Prozent. Daher reichen die befestigten Bootszufahrten an Möhne-, Henne-, Sorpe- und Biggesee nicht mehr bis zur Wasserlinie, so dass das Slippen der Boote kaum noch möglich ist. Das Befahren der unbefestigten Uferzonen birgt große Gefahren und ist daher ausdrücklich verboten. Eine entsprechende Verlängerung der befestigen Bootszufahrten ist uns derzeit leider nicht möglich.

Wir empfehlen Euch daher auf die Vorbecken der Sauerland-Seen auszuweichen, da die dortigen Wasserstände im normal Bereich liegen und die Bootszufahrten, dort wo das Bootsangeln erlaubt ist, uneingeschränkt befahrbar sind.

 

Wir bitten um Euer Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.


Vielen Dank,

Das Team der Ruhrverbands-Fischerei